die E-Zigarette.

“So schlecht ist das gar nicht”, sprach er und sog an einem Kuli. So sieht es aus, wenn man bestimmt Modelle dieser neuartigen E-Zigaretten nutzt – die so neu gar nicht ist, nur geht ihre Verbreitung so schleppend voran wie der Sonntagsspaziergang einer Nacktschnecke.     Rauchen ist eklig. Es stinkt, ist nicht gesund und färbt deine Wände mit einem tollen Gelbton. So sehr die Vorteile überwiegen, es ist & bleibt eine Kacksucht, der man nicht so leicht entrinnen kann. Ist es nur körperliche Abhängigkeit oder vielleicht doch habitualisierte Dummheit, die uns zu einer würzig-wohligen Lucky Strike greifen lässt? Oh ja, ertappt.

   

Damit die Wohnung nicht mehr stinkt wie ein halbverwester Iltis, könnte man die Brachialmethode wählen, einen Fakir konsultieren oder sich die Visage mit Nikotinpflastern verzieren. Ich wählte die technische Option und holte mir eine E-Zigarette.   Bis jetzt bin ich hochüberrascht. Die innewohnende Mechanik der Cigarette Grabbings wird abgelöst durch ein paar Züge an diesem schwarzen Kugelschreiberding. Freunde testeten es, bisher durchweg positive Resonanz – selbst von Nichtrauchern, denn der Gerät vermittelt einen Geschmack, der beinahe 1:1 an eine Shisha erinnert. Teste bisher Kirsche, Cappuccino und irgendein Tabak-Gedöns. Die ersteren sind ohne Nikotin und schmecken hervorragend. Letzteres verursacht im Hals starkes Kratzen. Werde noch einige Sorten testen müssen, bis ich ein Favoritenkonsortium gefunden habe. Dennoch: weniger Kosten, mehr Gesundheit. Vielleicht werde ich ja doch noch älter als 50.   Kaki-Milchshakes sind auch sehr bekömmlich.

   

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