weil wir alle so wehleidig sind.

Was für ein Wolkenbruch. Um 6 Uhr stürmte, toste, rumpelte es. Ein richtig schönes Gewitter, dessen sintflutartige Ausgüsse beinahe die halbe Wohnung unter Wasser setzten. Das erfrischende Nass wollte sich auf horizontal-schräge Weise Einlass durch angekippte Fenster verschaffen. Wie frech. Zum Wohle aller konnte dieses kurzfristige Unwetter den Tagestemperaturschnitt um satte 0,1° senken. Schon wieder sind es 30°. Oder auch 40. Man merkt, wie wehleidig wir Menschen sind. Überrascht uns der Sommer mit Temperaturen unter 20°, sind wir empört und lechzen nach Bullenhitze. Sobald sich das Klima in tropische Gefilde begibt, jammern wir ob des permanenten Wärmeüberdrusses. Manchen kann man es eben einfach nicht recht machen. Dann rufen dich Kunden an und fragen, ob man denn auch so Probleme mit der Wärme habe, während sie in ihren vollklimatisierten Büros abchillen. Man begibt sich vordergründig in einen Zustand des kollektiven Bemitleidens, doch in Wahrheit freust du dich darauf, schon in der nächsten Stunde in den kühlen Fluten des Stausees zu planschen. Genießt den Sommer, er ist bald vorbei.

 

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. muchas gracias (:
    und du hast soooo recht ich liebe deinen blog weil das was du sagst soo wahr ist (: ♥

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