Einmal im Jahr…

Sie hängen auf Wiesen ab, ganze Herden postpubertär gelähmter Menschen, die Alkohol in sich gießen als wäre es gesunder Multivitaminsaft. So sieht das aus, wenn man sich die Männertags- respektive Herrentags- oder Vatertagsreportagen aus größeren Städten im Fernsehen anschaut. Bedenklich! Wir machen das genauso. Nur wandern wir dabei. Extreme Strecken. Unter dem Deckmantel der sportlichen Ertüchtigung scheint der viellitrige Genuss alkoholischer Getränke durchaus legitim. In diesem Jahr ging es wie in den Vorjahren über die Dorfschaften der Heimat. 18 Kilometer Strecke in 10 Stunden, das ist ein erstaunliches Tempo, wenn man die zum Verwirrungspegel proportional ansteigende Bereitschaft von Eigenwilligkeiten bedenkt. Bei zwanzig Leuten gibt’s eben alle paar Meter einen Zwischenstopp. Sei es zum Zwecke der Festigkeitsprüfung von Straßenrandbegrenzungs-pfosten oder zur horizontalen Rast. Das schönste ist natürlich die Landschaft, der Weg und eine lustige Zeit mit alten Freunden. Reichlich geschafft ging es am Zielort zum gemütlichen Grillen über. In einem schönen Bauerngut. Es gab auch schon ereignisreichere Männertags-Ausflüge, naja, man wird eben nicht jünger.

Meine Beine sagten mir schon am nächsten Tag, dass es ihnen zu weit war ._.  

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