lethargische Perspektiven

Ich schaue mit Freunden Big Brother, beinahe ritualisiert. Ob man sich angesichts dieses intellektuellen Tiefseetauchgangs schämen muss? Nö. Unterhaltung muss ja nicht Immer endklug sein. Sondern unterhalten, eine dem vorig genannten Wort immanente Eigenschaft. Vielleicht stehen auch die Unmengen an Wein, Bier und Sushi im Vordergrund, die zwangsläufig als Beiprogramm vernichtet werden.   Was ohnehin am faszinierendsten ist, sind nicht wirklich die Leute, deren Beziehungen, Gefasel oder die Hauptattraktion: deren Streits. Sondern die konfliktproduzierende Mechanik, die dahinter steckt. Ich würde eingehen, zum Zombie werden, wenn ich den ganzen Tag keine wirkliche Aufgabe hätte. Oder mich nicht beschäftigen könnte. Dort haben sie weder PC noch Inet noch Playstation, noch Bücher noch Stift noch Zettel noch Spiele. Nichts. Man darf nichtmal tagsüber wegnicken. Und das über Wochen.   Diese Rahmenbedingungen sollten jeden Dahergelaufenen halbwegs zermürben. Und wie schnell aufgrund von Langeweile Streit entsteht, ist wunderbar zu sehen. Konzept aufgegangen.   Ahja, Bloglinkdingens: Verfolge meinen Blog mit Bloglovin

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